Freiwurf Hamburg

Einem engagierten Handballtrainer aus Hamburg ist es zu verdanken, dass im Februar 2010 ein starkes Netzwerk für den Handballsport entstanden ist. „Freiwurf Hamburg“ ist ein Netzwerk von Handballteams, in dem Menschen mit und ohne geistigem Handicap gemeinsam spielen. Die Initiative „Freiwurf Hamburg“ gründete im Jahr 2013 die erste offiziell anerkannte inklusive Handballliga Deutschlands.

„Der Übergang von einer exklusiven hin zu einer inklusiven Sportgruppe verlief automatisch. Was zunächst als Angebot für Menschen mit Handicap gedacht war, entwickelte sich in der Folgezeit zu einem Angebot für alle“,  sagt Martin Wild, Initiator von Freiwurf Hamburg.

Im Netzwerk von „Freiwurf Hamburg“ engagieren sich der AMTV Hamburg, der EHT Elmshorn, der FC St. Pauli und der SVE Hamburg. Alle vier Vereine führen wöchentlich ein inklusives Handballtraining mit insgesamt rund 80 Handballern mit und ohne Handicap durch. Zudem kooperiert „Freiwurf Hamburg“ mit dem Deutschen Handballbund, dem Hamburger Handball-Verband und dem HSV Handball.

Halblinks, halbrechts

„Bei „Freiwurf Hamburg“ geht es im Kern um Folgendes: Gemeinsam trainieren, gemeinsam im Team etwas erreichen, gemeinsam Spaß haben und, wenn mal ein Spiel verloren geht, auch gemeinsam trauern oder sich ärgern. Bei uns steht dabei die gleichberechtigte Teilhabe all unserer Spieler im Vordergrund. Bei uns gibt es nicht den Behinderten oder den Nicht-Behinderten, sondern den „Halblinks“ und den „Halbrechts, “ so Martin Wild über den Grundgedanken seiner Teams.

„Freiwurf Hamburg“ ist ein kompetenter Ansprechpartner für alle Vereine im Großraum Hamburg die sich mit dem Gedanken tragen, inklusive Angebote umzusetzen.  

„Den Bedarf an weiteren Sportangeboten sehe ich in der Tat als hoch an. Wir sprechen die Menschen aus der Mitte der Gesellschaft an – eben nicht nur Menschen mit Behinderung. Wir haben auch viele Spieler ohne Handicap, die sobald sie einmal im Training gewesen sind immer wieder kommen. Viele auch ohne Vorkenntnisse im Bereich Handball,“ so Martin Wild.

Das Projekt wurde bereits von Bundeskanzlerin Angela Merkel über den Wettbewerb „startsocial“ ausgezeichnet.

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