Sport-Inklusionsmanager/in

Im Vordergrund steht eine Pinnwand mit Karten auf denen Worte wie"Teilhabe", "Eigenerfahrung" stehen, im Hintergrund sieht man Seminarteilnehmer/innen

Projekt „Qualifiziert für die Praxis: Inklusionsmanager/innen für den gemeinnützigen Sport“

Das Projekt zur nachhaltigen Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit schwerer Behinderung im gemeinnützigen Sport wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus Mitteln der Ausgleichsabgabe gefördert. Insgesamt erstreckt sich das Projekt über viereinhalb Jahre und ist in zwei Phasen unterteilt. In beiden Phasen werden insgesamt 22 Stellen in Sportverbänden und -vereinen geschaffen. Sportorganisationen können sich als  Projektpartner bewerben und erhalten dann eine auf zwei Jahre befristete finanzielle Förderung zur Einstellung von Menschen mit Schwerbehinderungen als Sport-Inklusionsmanager/innen. Die erste Phase begann am 1. Januar 2017. Die zweite Phase startete am 1. Juli 2018 mit den Einstellungen der Sport-Inklusionsmanager/innen.

Aktuelles im Projekt

 

Zweite Projektphase startet mit elf Sport-Inklusionsmanager/innen

Seit einigen Wochen arbeiten elf engagierte Sport-Inklusionsmanager/innen mit eigener Behinderung bundesweit in verschiedenen Sport-Organisationen, um mehr Inklusion in der (Sport-)Praxis umzusetzen.

Inklusion im und durch Sport ist für den gemeinnützigen Sport schon länger ein wichtiges Thema. Anfang 2017 startete das Projekt „Qualifiziert für die Praxis: Inklusionsmanager/innen für den gemeinnützigen Sport“ mit der erstmaligen Einstellung von elf Sport-Inklusionsmanager/innen. So soll die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an Bewegungs-, Spiel- und Sportangeboten sowie in den Strukturen des organisierten Sports weiter ausgebaut werden. Langfristige Zielsetzung ist es, den Anteil von hauptberuflich beschäftigten Menschen mit Schwerbehinderungen in den Sportverbänden und –vereinen nachhaltig zu erhöhen. Schwerbehinderte Menschen sollen in Mitgliedsorganisationen des DOSB ihre persönliche und allgemeine Expertise zum Thema Inklusion und Barrierefreiheit in den gemeinnützigen Sport einbringen.

Das Projekt zur nachhaltigen Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit (Schwer-)Behinderung im gemeinnützigen Sport wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus Mitteln der Ausgleichsabgabe gefördert. Insgesamt erstreckt sich das Projekt über viereinhalb Jahre und ist in zwei Phasen unterteilt. In beiden Phasen werden insgesamt 22 Stellen in Sportverbänden und -vereinen geschaffen.

Der Flyer zum Projekt: "Qualifiziert für die Praxis: Inklusionsmanager/innen für den gemeinnützigen Sport" kann hier (barrierefreie PDF-Datei) heruntergeladen werden.

Der Flyer kann zur Auslage - gerne auch in größeren Mengen - über Theresa Windorf (windorf@remove-this.dosb.de) bestellt werden. 

...aus den Teilprojekten!

Gruppenfoto der Sport-Inklusionsmanger/innen und Mitarbeiter/innen des DOSB. In der Mitte ist das Maskottchen Trimmi, in der ersten Reihe sind sechs Rollstuhlfahrer/innen

Im Januar 2017 und Juli 2018 haben die Sport-Inklusionsmanager/innen ihre Tätigkeit aufgenommen. Hier werden verschiedene Aktivitäten vorgestellt.

  • Frédéric Peschke hat gemeinsam mit einer Agentur einen Trailer für den Leistungssport Tischtennis produziert, der hier anzusehen ist.
  • "Schon gehört?" in der Zeitschrift des Landesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen Schleswig-Holstein e.V. wird über Sport-Inklusionsmanagerin Julia Drum berichtet.
  • Anlässlich des inklusiven Sportabzeichentages im Hemke-Stadion in Bersenbrück überreicht Stefan Doege, Sport-Inklusionsmanager beim Verein für heilpädagogische Hilfe Bersenbrück, das Sportabzeichen in der Paul-Moor-Schule. Zum ausführlichen Artikel geht es hier.
  • Auch ein Zeichen für Inklusion: Sport-Inklusionsmanager Thorsten Ely nimmt für die DTJ als Taffi am Maskottchenlauf beim Internationalen Deutschen Turnfests in Berlin teil. Zur Meldung mit Foto
  • Sport-Inklusionsmanagerin Kim Früh moderierte die Verleihung der Inklusionspreise des BBS und leitetet die Podiumsdiskussion zum Thema „Inklusion im Sport – über was reden wir überhaupt?". Ziel der Runde war es, den oftmals inflationär verwendeten Begriff „Inklusion“ zu schärfen. Zum ausführlichen Artikel

Inklusion im und durch Sport ist für den gemeinnützigen Sport schon lange ein wichtiges Thema. In einer Vielzahl von Sportangeboten, Aktionen, Konzepten, Maßnahmen und Programmen wird sie in Sportvereinen und Sportverbänden bereits gelebt. Gleichwohl ist die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an Bewegungs-, Spiel- und Sportangeboten sowie in den Strukturen des organisierten Sports noch nicht überall und flächendeckend selbstverständlich. Um Inklusion im und durch Sport weiter voran zu bringen, sollen schwerbehinderte Menschen im gemeinnützigen Sport zu Sport- Inklusionsmanager/innen qualifiziert und eingesetzt werden. Langfristige Zielsetzung ist es, den Anteil von hauptberuflich beschäftigten Menschen mit Schwerbehinderungen in den Sportverbänden und –vereinen nachhaltig zu erhöhen. Schwerbehinderte Menschen sollen in Mitgliedsorganisationen des DOSB ihre persönliche und allgemeine Expertise zum Thema Inklusion und Barrierefreiheit in den gemeinnützigen Sport einbringen. Gleichzeitig soll der gemeinnützige Sport dahingehend sensibilisiert werden, die Potenziale der schwerbehinderten Menschen - auch als mögliche Arbeitnehmer/innen - zu erkennen und Inklusion in der Mitarbeiterschaft zu leben.

Außerdem werden im Rahmen des Projektes zwei Fortbildungsmodule für Trainer/innen und Übungsleiter/innen sowie für Vereinsmanager/innen und Jugendleiter/innen entwickelt. Diese werden in ausgewählten Verbänden erprobt und implementiert. Durch die Pass-und Anschlussfähigkeit in das bestehende System der DOSB-Rahmenrichtlinien (Curriculum der DOSB-Lizenzausbildung) wird eine optimale Durchdringung und Nachhaltigkeit angestrebt. Ziel der Fortbildungen ist der Erwerb von Handlungskompetenzen im Themenfeld der Inklusion im Sportverein. Da die Fortbildungen inklusiv, also gemeinsam von Menschen mit und ohne Behinderung, durchgeführt werden, soll dem bei der Konzeption des Fortbildungsmoduls, insbesondere auch der didaktischen Aufbereitung des Lehrgangs, Rechnung getragen werden. Die Barrierefreiheit der Angebote hat hierbei eine zentrale Rolle.

Mit Hilfe des Projektes soll für die Themenstellung sensibilisiert, und es sollen good practice Beispiele sowie Erfahrungen für die weitere Umsetzung der Inklusion im und durch den Sport generiert werden. 

Das Thema Inklusion wird immer größer

Der Sport-Inklusionsmanager Felix Götz setzt sich beim Deutschen Motor Sport Bund dafür ein, dass dank technischer Unterstützung mehr Teilhabe im Motorsport möglich wird.

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Ich will der Motor sein

..., um auch blinden und gehörlosen Sportschützinnen und Sportschützen im Schützenbund Niedersachsen die Teilhabe am Sportschießen zu ermöglichen.

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Turnhallen für alle Kinder öffnen

Thorsten Ely setzt sich in den verschiedenen Projekten der Deutschen Turnerjugend für Inklusion ein.

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Alle sollen mitmachen können

Sport-Inklusionsmanager Tobias Pollap ist paralympischer Leistungsschwimmer und Schwimmtrainer im TV Ratingen.

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Das Wort Inklusion überflüssig machen

...damit Behinderung nur ein Merkmal von vielen ist! Auch daran arbeitet die Weltmeisterin im Schwimmen Vera Thamm heute im DJK.

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Manchmal muss man die Regeln ändern

Stefan Doege organisiert den inklusiven Sportabzeichentag und vieles mehr, damit Menschen mit Behinderung in Bersenbrück mehr Teilhabemöglichkeiten haben.

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Es gibt kein Patentrezept

Kim Früh findet in der Servicestelle Inklusion im Badischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband individuelle Lösungen.

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Barrierefreiheit bringt mehr Komfort für alle

Unter dem Motto „Ich sehe zwar nicht viel, behalte aber immer meine Ziele im Blick.“ engagiert sich der Sport-Inklusionsmanager Bastian Gleitze beim Turn-Klubb zu Hannover.

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Beruf und Leistungssport

Katharina Krüger ist eine Rollstuhltennisspielerin der Weltklasse. Mit dem LSB Berlin setzt sich die Rehabilitationspädagogin als Sport-Inklusionsmanagerin für den "Marathon Inklusion" ein.

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Teilhabe am Arbeitsleben

Sina Eghbalpour setzt sich im Stadtsportbund Aachen mit verschiedenen Aktionen für mehr Inklusion im Sport ein. Durchhaltevermögen hat sie dabei auch bei den eigenen Anträgen zur Teilhabe am Arbeitsleben bewiesen.

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Portraitfoto Hasim Celik

Begegnungsmöglichkeiten schaffen

Hasim Celik baut in der Kampfsportart Taekwondo Berührungsängste zwischen Menschen mit und ohne Behinderung ab.

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Am 16. September 2016 hat eine Jury bestehend aus Vertretern und Vertreterinnen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, des Deutschen Behindertensportverbandes, des Deutschen Gehörlosensportverbandes, von Special Olympics, der DOSB Führungsakademie, dem Deutschen Behindertenrat sowie des DOSB zehn Sportorganisationen ausgewählt, die ab Januar 2017 eine Stelle für den Sport-Inklusionsmanager über einen Zeitraum von zwei Jahren finanziert bekommen. Menschen mit Behinderung können sich ab sofort direkt bei den folgenden Sportorganisationen bewerben:

Aus Berlin

Pfefferwerk e.V. gemeinsam mit dem Landessportbund Berlin

Aus Niedersachsen

• Behindertensportabteilung des Vereins für Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück e.V.

• Schützenbund Niedersachsen e.V. (SBN)

• Turn-Klubb zu Hannover

 Mit Sitz in Hessen

• Deutscher Motor Sport Bund e.V.

• Deutsche Turnerjugend im DTB e.V.

Aus Baden-Württemberg

• Badischer Behinderten- und Rehabilitationssportverband e.V.

Mit Sitz in Nordrhein-Westfalen

• Turnverein Ratingen 1865 e.V.

• Stadtsportbund Aachen e.V.

• DJK-Sportverband

Insgesamt ist der Jury die Auswahl nicht leicht gefallen, denn alle der insgesamt 25 Bewerbungen hatten gute Ideen und Konzepte für das Themenfeld Inklusion. Der Projektplan sieht vor, dass ab dem 1. Januar 2017 zehn Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen mit Behinderung für mind. zwei Jahre im Themenfeld Inklusion aktiv werden. Innerhalb dieser zwei Jahre werden die Sport-Inklusionsmanager/innen zusätzlich durch Qualifikationsmodule und Fortbildungen weitergebildet. 

 

Zweite Projektphase startet mit elf Sport-Inklusionsmanager/innen am 1. Juli 2018.

Seit einigen Wochen arbeiten elf engagierte Sport-Inklusionsmanager/innen mit eigener Behinderung bundesweit in verschiedenen Sport-Organisationen, um mehr Inklusion in der (Sport-)Praxis umzusetzen.

Kürzlich fand das Auftakttreffen der Gruppe im DOSB statt. Die Sport-Inklusionsmanager/innen werden sich innerhalb der nächsten zwei Jahre immer wieder im Rahmen organisierter Treffen im DOSB austauschen und unterstützen.

Projektleiterin Katja Lüke sagt dazu: „Die Sport-Inklusionsmanager/innen sind auf Grund ihrer Behinderungserfahrungen  Experten/in in eigener Sache. Das heißt nicht, dass man sich mit allen Behinderungen gleich auskennt. Der Austausch in der Gruppe ist da sehr bereichernd um Veranstaltungen und Angebote immer barrierefreier anbieten und gestalten zu können.“

Inklusion im und durch Sport ist für den gemeinnützigen Sport schon länger ein wichtiges Thema. Anfang 2017 startete das Projekt „Qualifiziert für die Praxis: Inklusionsmanager/innen für den gemeinnützigen Sport“ mit der erstmaligen Einstellung von elf Sport-Inklusionsmanager/innen. So soll die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an Bewegungs-, Spiel- und Sportangeboten sowie in den Strukturen des organisierten Sports weiter ausgebaut werden. Langfristige Zielsetzung ist es, den Anteil von hauptberuflich beschäftigten Menschen mit Schwerbehinderungen in den Sportverbänden und –vereinen nachhaltig zu erhöhen. Schwerbehinderte Menschen sollen in Mitgliedsorganisationen des DOSB ihre persönliche und allgemeine Expertise zum Thema Inklusion und Barrierefreiheit in den gemeinnützigen Sport einbringen.

Die Sport-Inklusionsmanager/innen der zweiten Phase arbeiten in folgenden Sport-Organisationen mit ihren verschiedenen Themen:

  • Hamburger Sportbund, der verstärkt auch Vereinsberatung für inklusive Angebote anbieten möchte.
  • Kieler Männerturnverein mit mehr als 70 Prozent Frauenanteil und einem vielfältigen Breitensportangebot mit umfänglichen Vorhaben im Bereich Barrierefreiheit.
  • Universitätssportverein Halle, der ein InklusionsSportZentrum“ verwirklichen will.
  • VFB Hellerau Klotzsche, ein engagierter Verein in Dresden, der Inklusion als Selbstverständlichkeit umsetzen möchte.
  •   KSV Baunatal, als größter Sportanbieter der Region Nordhessen übernimmt der Verein auch Verantwortung für die Umsetzung von Inklusion.
  • Dt. Tischtennisbund, der u.a. Inklusion im Tischtennis auch auf internationaler Ebene voranbringen möchte
  • Dt. Leichtathletikverband, wird unter anderem an inklusiven Lauf-TREFFs arbeiten und einen Inklusionskongress veranstalten
  • Dt. Schützenbund, realisiert in Wiesbaden einen paralympischen und olympischen gemeinsamen Bundesstützpunkt für Schieß- und Bogensport
  • Landessportbund Rheinland Pfalz, wird unter dem Motto „Nichts über uns – ohne uns“ Inklusionslotsen einsetzen und koordinieren
  • Württembergischer Landessportbund setzt den Sport-Inklusionsmanager u.a. ein, um das Projekt „Handicap macht Schule“ auf die Sportvereine zu übertragen
  •  Special Olympics Baden Württemberg setzt sich für Unified Sport und der Stärkung und mehr Partizipation von Menschen mit geistiger Behinderung ein.

Das Bewerbungsverfahren für die interessierten Sportorganisationen lief bis zum 15. November 2017. Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie in der Ausschreibung.

Zur Ausschreibung

Die Jurysitzung zur Auswahl der zehn Sportorganisationen fand am 15. Dezember 2017 statt. Die Ergebnisse sind hier veröffentlicht.

• Einstellung des/der Sport-Inklusionsmanagers/in erste Phase: 1. Januar 2017

• Ende der ersten Projektphase: 31. Dezember 2018

• Einstellung des/der Sport-Inklusionsmanagers/in zweite Phase: 1. Juli 2018

• Ende der zweiten Projektphase: 30. Juni 2020

Die Auswahl der Sportorganisationen nimmt eine extra einberufene Jury des DOSB vor, die auf der Grundlage der eingereichten Anträge die Auswahl der beteiligten Sportverbände und Sportvereine vornimmt.

• Die beteiligte Sportorganisation bzw. der Sportverein erhält die Personalkosten für eine Stelle „Sport-Inklusionsmanager/in“ im Umfang von 30 Wochenstunden und über einen Zeitraum von 2 Jahren. Die Eingruppierung erfolgt gemäß der Eingangsqualifikation und des Aufgabenbereichs in Absprache mit dem DOSB. Der entsprechende Sportverband oder Sportverein stellt als Arbeitgeber ein und nimmt die Dienst- und Fachaufsicht wahr.

• Arbeitgeber und Sport-Inklusionsmanager/innen erhalten eine Beratung über die gesamte Projektlaufzeit durch die DOSB-Projektleitung.

• Die DOSB-Projektleitung unterstützt wenn nötig die Arbeitgeber beim zuständigen Integrationsamt in der Beantragung von behinderungsbedingten Assistenzen, von Umbauten oder der Anschaffung von Hilfsmitteln.

• Die/der Sport-Inklusionsmanager/in erhält Job-Coaching über die Führungs-Akademie des DOSB.

• Der DOSB organisiert für die Arbeitgeber drei Projekttreffen innerhalb der zweijährigen Laufzeit u.a. zum Erfahrungsaustausch.  

  • Die Sportorganisation bzw. der Sportverein sieht Inklusion als Querschnittsaufgabe und wird dies als Grundhaltung in ihrem Verantwortungsbereich umsetzen. Sie/er ist motiviert, notwendige und Inklusionsprozesse unterstützende Veränderungen anzugehen und umzusetzen.
  • Es gibt eine Bereitschaft, die Stelle nachhaltig zu sichern.
  • Der Arbeitgeber übernimmt die laufenden Sachkosten für die Stelle inkl. der Raummiete und der Nutzung der Büroinfrastruktur. Darüber hinaus stellt der Arbeitgeber Sachmittel in Höhe von mindestens 2000€ pro Jahr (insgesamt 24 Monate) zur Verfügung, die sowohl als Etat für Inklusionsmaßnahmen als auch für Reisekosten der/ den Inklusionsmanager/in genutzt werden.
  • Die Sportorganisation bzw. der Sportverein stellt eine verlässliche hauptamtliche Begleitung der Sport-Inklusionsmanager/innen in der Geschäftsstelle sicher und beschreibt die damit verbundenen Aufgaben in ihrer/seiner Bewerbung.
  • In der Stellenbeschreibung für den/die Sport-Inklusionsmanager/in wird die Teilnahme an den halbjährlich vom DOSB angebotenen Seminaren, an einer Übungsleiter-, Vereinsmanager- oder Verbandsmanagerausbildung und an zwei Fortbildungsmodulen zur Umsetzung der Inklusion aufgeführt. Die dafür anfallenden Kosten (Teilnahmegebühr) werden über die DOSB-Projektleitung abgerechnet.
  • Die Arbeitgeber wie auch die Sport-Inklusionsmanager/innen erklären sich bereit, ihre Erfahrungen im Projekt gegenüber der wissenschaftlichen Begleitung darzulegen und regelmäßig zu dokumentieren. Nach Absprache können ausgewählte Erfahrungen veröffentlicht werden.
  • Die Sportorganisation bzw. der Sportverein legt eine befürwortende Stellungnahme des jeweiligen Dachverbandes (Landessportbund oder Spitzen-/Bundesverband) zur Bewerbung vor.  

Mitgliedsorganisationen des DOSB, deren Untergliederungen und Sportvereine können sich ab sofort für die zweite Phase ab 1. Juli 2018 bewerben. Hierzu muss ein Online Bewerbungsformular ausgefüllt werden sowie eine befürwortende Stellungnahme Ihres Dachverbandes (Landessportbund oder Spitzen/Bundesverband) vorliegen. Beachten Sie, dass die Stellen ausschließlich Menschen mit Schwerbehinderungen vorbehalten sind. 

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